Waldfest am Traisaer Hüttchen begeistert mit Besucherandrang und bester Stimmung

Beitrag vom 08.05.2026

Besser hätte der 1. Mai kaum verlaufen können: Strahlender Sonnenschein, ein wolkenloser Himmel und angenehme Temperaturen bildeten die perfekte Kulisse für das traditionelle Waldfest am Traisaer Hüttchen. Die Chorgemeinschaft Traisa durfte sich in diesem Jahr über besonders viele Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region und darüber hinaus freuen – und über eine Stimmung, die den ganzen Tag über kaum hätte herzlicher sein können.

Bereits am Vormittag füllte sich das Gelände rund um das Hüttchen zusehends. Wanderer legten hier ebenso gerne eine Pause ein wie zahlreiche Fahrradfahrer, die in kleinen und großen Gruppen eintrafen. Zahlreiche Familien waren erschienen, Kinder tobten, spielten und erkundeten die Natur rund um das Hüttchen. Überall wurde gelacht, erzählt und wiederentdeckt: Alte Freunde trafen sich, neue Bekanntschaften wurden geschlossen, und manch einer blieb deutlich länger als ursprünglich geplant.

Mitten im bunten Treiben ließ sich auch der Bürgermeister Niels Starke blicken. In entspannter Atmosphäre, mit einem frisch gezapften Bier in der Hand, mischte er sich unter die Gäste, blieb immer wieder stehen, plauderte hier und dort und genoss sichtlich die Gelegenheit zum ungezwungenen Austausch.

Kulinarisch blieb das Waldfest seiner bewährten Linie treu – und genau das schätzten die Besucher. Zwar bildeten sich im Laufe des Tages Schlangen an den Kassen für Essens- und Getränkebons, doch von Hektik oder Ungeduld war wenig zu spüren. Stattdessen wurde die Wartezeit einfach zum geselligen Teil des Festes: Es wurde geschwätzt, gelacht und die Vorfreude auf Bratwurst, Chili sin Carne oder ein kühles Getränk geteilt.

Ein ganz besonderes Highlight war erneut das beeindruckende Kuchenbuffet. Ob fruchtig, schokoladig oder klassisch – hier fand jeder etwas nach seinem Geschmack. Viele Gäste zog es gleich mehrmals zum Hüttchen zurück.

Auch am späten Nachmittag und bis in den Abend hinein blieb das Waldfest gut besucht. Die Stimmung blieb entspannt und fröhlich, während die Sonne langsam tiefer stand und das Gelände in warmes Licht tauchte. Erst allmählich leerten sich die Bänke, und für die vielen engagierten Helferinnen und Helfer begann der letzte Abschnitt eines langen Tages: der Abbau. Zelte, Biertische und -bänke wurden verstaut – routiniert und Hand in Hand.

Ein besonderer Dank gilt dabei auch den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die nicht Mitglieder der Chorgemeinschaft sind. Viele Unterstützerinnen und Unterstützer aus anderen Vereinen sowie vom NABU packten tatkräftig mit an – sowohl beim Verkauf als auch beim Auf- und Abbau. Ohne diese wertvolle Hilfe wäre es der Chorgemeinschaft nicht möglich gewesen, ein Fest in dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen.

Am Ende überwog bei den Mitgliedern der Chorgemeinschaft Traisa trotz aller Erschöpfung vor allem eines: große Zufriedenheit. Das Waldfest 2026 wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben – als ein rundum gelungener Feiertag voller Begegnungen, Genuss und Gemeinschaft.

Und so ist man sich schon jetzt einig: Die Vorfreude auf den nächsten 1. Mai am Traisaer Hüttchen im Jahr 2027 könnte kaum größer sein.

Text: Gaby Schneider, Chorgemeinschaft Traisa