Festliches Wohnzimmerkonzert in der Matthäuskirche Darmstadt

Beitrag vom 23.01.2026

Eine rot leuchtende Kerze wies an diesem nasskalten, dunklen Wintertag den Weg zum Eingang der Matthäuskirche. Es war das dritte Wohnzimmerkonzert, das Chorleiter Wolfgang Vetter an diesem 11. Dezember organisiert hatte.

Mit dabei waren die Chorgemeinschaft Traisa, QuerBEAT vom SKV Rot-Weiß Darmstadt, der Projektchor „Stimmwolf“, der Chor56 aus Ober-Ramstadt sowie zwei Ensembles mit jeweils vier Sängerinnen und Sängern – alle unter der Leitung von Wolfgang Vetter.

Corinna Vogt von der Abteilung QuerBEAT begrüßte die Chöre und die zahlreich erschienenen Gäste. Nach der schönen Erfahrung des Wohnzimmerkonzertes in Ober-Ramstadt freue man sich sehr auf den heutigen Abend. Man habe sich bewusst für die Matthäuskirche entschieden, um mehr Freunden, Familienangehörigen und Gästen die Teilnahme zu ermöglichen.

Auch Wolfgang Vetter hieß die teilnehmenden Chöre und Besucher in der festlich geschmückten Kirche willkommen und animierte das Publikum zum gemeinsamen Einsingen, was sowohl von den Sängerinnen und Sängern als auch von den Gästen gerne angenommen wurde.

Den musikalischen Auftakt gestalteten die Chorgemeinschaft Traisa und QuerBEAT mit teils besinnlichen, teils rockigen englischsprachigen Titeln. Wolfgang Vetter hatte bei „I Want Jesus to Walk with Me“ einen Soloauftritt und erhielt dafür besonders viel Applaus.

Die beiden vierstimmigen Ensembles präsentierten ihre Lieder textsicher und mit starker Bühnenpräsenz. Bei „Hey Jude“ von den Beatles konnten alle Anwesenden den Refrain lautstark mitsingen.

Den Abschluss des Abends bildete der Chor56 aus Ober-Ramstadt, der bei den beiden letzten Liedern von QuerBEAT unterstützt wurde. Die vielen stimmgewaltigen Sängerinnen und Sänger füllten den Chorraum der Kirche bis an seine Grenzen. Besonders beeindruckend war der Titel „Engel“ von Rammstein – ein echter Gänsehautmoment. Bei „I Want to Hold Your Hand“, ebenfalls von den Beatles, stimmten die Zuhörerinnen und Zuhörer erneut begeistert mit ein.

Zum Abschluss bedankte sich Wolfgang Vetter bei allen Mitwirkenden und verwies als „Zugabe“ auf das nächste Konzert am 1. Mai.

Bei einem Glas Wein verweilten anschließend noch viele Sängerinnen, Sänger und Freunde, bevor sie – erneut begleitet vom warmen Kerzenlicht – in die dunkle Dezembernacht hinaustraten.